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Tinnitus – Ursachen, Formen und wie Hörgeräte helfen können

Rund 15% aller Erwachsenen in Deutschland leiden unter Ohrgeräuschen. Tinnitus ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern ein Symptom – häufig verbunden mit Hörverlust. Wir erklären, was dahintersteckt und was heute dagegen getan werden kann.

Was versteht man unter Tinnitus?

Tinnitus bezeichnet Ohrgeräusche wie Piepen, Pfeifen, Rauschen oder Summen, die kein Gegenüber in der Außenwelt haben – das heißt, sie entstehen im Gehörsystem selbst. Tinnitus kann einseitig oder beidseitig auftreten, dauerhaft oder zeitweise, leise oder laut.

Medizinisch unterscheidet man zwischen akutem Tinnitus (unter 3 Monate) und chronischem Tinnitus (über 3 Monate). Chronischer Tinnitus ist nicht heilbar, aber in vielen Fällen sehr gut behandelbar.

Wie entsteht Tinnitus?

Hörverlust als häufigste Ursache

In den meisten Fällen hängt Tinnitus mit einem Hörverlust zusammen. Wenn Haarzellen im Innenohr geschädigt sind, versucht das Gehirn, fehlende Klanginformationen zu ergänzen – was als Ohrgeräusch wahrgenommen wird. Deshalb hilft ein Hörgerät häufig auch gegen Tinnitus: Es versorgt das Gehirn wieder mit echten Klangreizen.

Lärm und Hörsturz

Einmaliger Knalltrauma (z. B. Explosion oder Schuss) oder ein Hörsturz können akuten Tinnitus ausloösen. Auch dauerhafter Arbeits- oder Freizeitlärm gehört zu den häufigen Auslösern. In diesen Fällen ist schnelles ärztliches Handeln entscheidend.

Weitere Auslöser

Stress, Schlafmangel, Bluthochdruck, Kiefergelenksprobleme oder bestimmte Medikamente können Tinnitus ausloösen oder verstärken. Manchmal ist auch verstopfter Gehörgang durch Ohrenschmalz die einfache Ursache – die sich beim HNO-Arzt schnell beheben lässt.

Kann ein Hörgerät Tinnitus lindern?

Ja – in vielen Fällen. Moderne Hörgeräte helfen auf zwei Wegen:

Klangunterstützung

Das Hörgerät versorgt das Gehirn mit echten Klangreizen – das Ohrgeräusch tritt in den Hintergrund

Tinnitus-Masker

Spezielle Programme erzeugen angenehme Hintergrundgeräusche, die den Tinnitus übertönen

App-Steuerung

Tinnitus-Programme lassen sich per App individuell anpassen und aktivieren

Hörgeräte mit Tinnitus-Programm: Unsere Bestseller Phonak Audéo Infinio Ultra Sphere, Oticon Intent, Signia Pure Charge & Go IX und Starkey Omega AI verfügen alle über spezielle Tinnitus-Therapieprogramme.

Wann sollte ich unbedingt zum HNO-Arzt?

Bei akutem Tinnitus – also Ohrgeräuschen, die plötzlich auftreten – sollten Sie innerhalb von 24 Stunden einen HNO-Arzt aufsuchen. Je schneller behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. Beim chronischen Tinnitus ist eine ärztliche Diagnose Voraussetzung für eine optimale Hörgeräteversorgung.

Was sollte ich jetzt tun?

Tinnitus muss Sie nicht belasten – wir helfen.

Unsere Hörakustiker kennen sich mit Tinnitus-Versorgung aus und beraten Sie kostenlos und ohne Kaufdruck.

Tinnitus – Piepen, Pfeifen oder Rauschen im Ohr – betrifft rund 15% aller Erwachsenen. Häufig hängt er mit einem Hörverlust zusammen. Moderne Hörgeräte mit integrierten Tinnitus-Programmen können die Ohrgeräusche spUrbar lindern – indem sie das Gehör mit echten Klangreizen versorgen und spezielle Maskierungsprogramme einsetzen.  Beim Hörclub beraten unsere ausgebildeten Hörakustiker Sie kostenlos zu allen Fragen rund um Tinnitus und Hörgeräteversorgung. Hörgeräte mit Tinnitus-Programm von Phonak, Signia, Oticon und Starkey – günstig, persönlich und mit bis zu 1.500 Euro Krankenkassenzuschuss.

Wir sind Ihr Hörakustiker im Internet. Unser Anspruch ist Ihre Zufriedenheit. Hierfür sind wir jederzeit für Sie erreichbar. Unser ausgebildetes Fachpersonal berät Sie gerne persönlich - am Telefon oder ganz bequem im Online-Chat.

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